New Adult,  Rezension,  Serie

Rezension zu “Victorian Rebels – Ein Herz voll dunkler Schatten” von Kerrigan Byrne

Zugegebenermaßen ist es mir schwer gefallen über den zweiten Band der Reihe eine Rezension zu schreiben, da sich die beiden Bände, im Nachhinein betrachtet, sehr ähnlich sind. Deshalb habe ich mich für die zukünftigen Bände gegen eine Rezension entschieden – ich möchte dich ja nicht langweilen.

Das Setting der Geschichte konnte mich auch hier wieder vollkommen überzeugen, genauso wie das Zeitalter, indem die Geschichte spielt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass das Hauptaugenmerk auf der Vergangenheit der Protagonisten liegt. Dem Leser wird die Entwicklung der Protagonisten zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr anschaulich vermittelt. Spannend ist es vor allem, welches Verhalten aus dem damals Erlebten resultiert. Darüber hinaus war es schön, dass die Protagonisten Farah und Dorian aus dem Vorband in die Geschichte eingebracht wurden. Habe mich mit den Beiden sehr wohl gefühlt und mich deshalb gefreut, die Beiden „wiederzusehen“.

Christopher konnte ich mit seinem Schicksal und seiner Vergangenheit direkt annehmen und mich in ihn hinein fühlen. Auch wenn er als kaltblütiger und eiskalter Auftragskiller dargestellt wird, hat doch jeder Mensch eine zartere und sensiblere Seite, die mir sehr zugesagt hat.

Bei Millie hingegen sah das Ganze leider ein wenig anders aus. Zu Beginn wirkte sie eher kalt auf mich – es fehlte ein wenig Gefühl, Menschlichkeit und Individualität. Und deshalb ist es mir auch schwer gefallen, mit ihr warm zu werden. Die ersten Kapitel habe ich mich daher ein wenig gequält. Im Verlauf der Geschichte hat sich dieser Aspekt zum Glück ins positive gewandelt und ich konnte Millie dann doch in mein Leseherz lassen.

Auch wenn alle Bände in sich abgeschlossen sind kam ich nicht umhin, diese, gerade im Hinblick auf die Protagonisten, miteinander zu vergleichen. So muss ich sagen, dass gerade Millie mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie Farah es getan hat.

Die Autorin bleibt auch beim zweiten Band der Reihe ihrer Linie treu. Auch hier verspürte ich die ganze Zeit eine gewisse Düsternis. Doch es ist nicht nur düster, sondern auch brutal und sexy. Ich konnte den Roman sehr gut lesen, auch wenn er nicht sonderlich anspruchsvoll ist. Für zwischendurch eine tolle und einfallsreiche Story!

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