New Adult,  Rezension,  Serie

Rezension zu “Everything I didn’t say” von Kim Nina Ocker

Die Geschichte von Jamie und Carter wird mit Zeitsprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. An sich fand ich diese Idee super und doch ist es mir dadurch schwerer gefallen, der Geschichte zu folgen und war immer wieder etwas verwirrt. Wieso ich so schlecht mit den Zeitsprüngen zurechtkam kann ich gar nicht genau beschreiben, zumal die Grundidee mir wirklich zugesagt hat.

Was ich besonders schade fand war, dass ich mit den Protagonisten nicht richtig warm werden konnte. Immer wieder hatte ich das Gefühl, als würde es Jamie und Carter an Emotionen fehlen, wodurch sie mir sehr kalt und leblos vorkamen. Leider konnte dahingehend der Funke nicht wirklich überspringen und mich in deren Gefühls- und Gedankenwelt hineinzuversetzen ist mir ebenfalls sehr schwer gefallen.

Und auch wenn ich relativ viel Kritik an diesem Buch auszusetzen hatte, konnte ich diesen Roman trotzdem nicht aus der Hand legen. Zum Ende hin wurde es nämlich doch sehr emotional, weshalb es sich auf jeden Fall lohnt, dass Buch zu lesen. Ich habe wirklich keinen Moment darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen, weil es auf seine ganz besondere Weise doch irgendwie sehr spannend war. Im Nachhinein betrachtet fand ich die Idee der Autorin auch sehr gut, doch leider wurde das Potenzial einfach nicht vollkommen ausgeschöpft.

Nun freue ich mich auf den zweiten Band der Reihe “Everything I ever needed”, welcher von Dexter und Ava handelt. Dieser erscheint am 28.02.2020.

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