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Rezension zu “Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit” von Rose Snow

Bei der Lügenwahrheit Trilogie entführt Rose Snow den Leser in das Sagen umwogende Cornwell, welches mich als Setting vollkommen begeistert hat. Durch die vielen Sagen und Mythen, welche über das Land erzählt werden, verbindet man eine gewisse Magie damit. Und so passt das Setting auch wunderbar zu dieser Geschichte.

Ein großer Pluspunkt für mich war die Dreiecksgeschichte von June, Blake und Preston, da es der ganzen Story einen ganz besonderen Reiz gibt. Zudem habe ich den immer wieder wehrenden Schlagabtausch zwischen den Dreien geliebt, die der ganzen Geschichte sehr viel Witz, aber auch Ernsthaftigkeit verliehen hat.

June ist ein sehr offener und herzlicher Charakter und findet in Cornwell deshalb sehr schnell Anschluss. Mit ihren neuen Freunden Lilly und Grayson habe ich mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Sie wurden nicht einfach als „Lückenfüller“ in die Geschichte integriert, sondern haben beide einen sehr besonderen Charakter.

Diese Geschichte lädt den Leser zum mit rätseln ein. Bis zum Ende des Buches war ich absolut ahnungslos, in welche Richtung sich alles entwickelt und welchen Ursprung die Beziehung zwischen June, Blake und Preston hat. Die Verhaltensweisen von Blake und Preston haben mir immer wieder große Rätsel aufgegeben, weshalb ich umso gespannter bin, in den Folgebänden mehr darüber zu erfahren.

Achtung Spoiler – Nachfolgend kannst du dir ein kurzes Fazit zu Band zwei der Trilogie anschauen!

Der Wiedereinstieg in die Geschichte um Jude, Blake und Preston war für mich etwas holprig. Die ersten Kapitel haben sich ein wenig gezogen, weshalb ich etwas gebraucht habe, bis mich die Geschichte wieder in ihren Bann ziehen konnte. Hier ist mir besonders aufgefallen, dass viele Elemente und Ereignisse aus dem ersten Band wiederholt wurden. Eigentlich ist dieser Umstand ja absolut normal, jedoch war dieser zu manchen Zeitpunkten etwas störend, weil ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. 

Ein großer Pluspunkt ist, dass Lilly und Grayson als Nebencharaktere hier noch mal einen viel größeren Anteil an der Geschichte innehaben. Die Beiden geben der Geschichte einen gewissen Reiz und es ist einfach nur rührend, wie tief deren Freundschaft mit Jude schon nach so kurzer Zeit geworden ist. Sie lassen sich nicht schon Jude und ihrer Gabe einschüchtern, sondern unterstützen sie, wo sie nur können.

Dadurch, dass sich die Gabe der Drei immer weiter entwickelt und das der geschichtliche Hintergrund der Familien eine wichtige Rolle spielt, wurde die Geschichte immer spannender und abwechslungsreicher. So ist es den Autorinnen auch gelungen, mich nicht nur einmal vollkommen in die Irre zu führen oder mich fassungslos den Kopf schütteln zu lassen.

Achtung Spoiler – Nachfolgend kannst du dir ein kurzes Fazit zu Band drei der Trilogie anschauen!

Bei jedem der drei Bände ist mir aufgefallen, dass ich nach beenden des Vorgängers nicht das Bedürfnis verspürt habe, direkt weiterzulesen. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, da jedes Ende mit einem Cliffhanger abgeschlossen wurde. Jedoch waren diese für mich nicht so aufwühlend, dass ich mich direkt auf den Folgeband stürzen musste.

Auch im dritten Band hat es ein bisschen gebraucht, bis mich die Geschichte wieder packen konnte. Dieser immer wieder sehr leichte Einstieg hätte für mich nicht unbedingt sein müssen, meinetwegen hätte es direkt wieder mitten in der Story weitergehen können. 

Alles in Allem ist die Lügenwahrheit eine super schöne Trilogie mit einem ganz tollen Thema, was ich davor noch nie in der Form gelesen habe. Jeder einzelne Protagonist hat eine sehr starke und individuelle Persönlichkeit und die Dreiecksgeschichte zwischen June, Blake und Preston konnte mich auch vollkommen überzeugen. Diese hat mich zu keinem Zeitpunkt genervt oder war zu ausschweifend.

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