Interview

Autoreninterview mit Sarah Short

Werbung (unbezahlte Kooperation) In diesem Beitrag lernst du die Autorin Sarah Short kennen, die im November 2018 ihren Roman “Hekates Erbe: Der Schlüssel zur Welt” beim Drachenmond Verlag veröffentlicht hat. Am 30.04.2020 erscheint die Fortsetzung. Der Schwerpunkt dieses Beitrags ist die Vorstellung der Autorin und ihrer Arbeit.

Erzähl uns etwas über dich!

Unter dem Pseudonym Sarah Short schreibe ich Geschichten, am liebsten im Bereich Urban Fantasy. Mit meinem Mann und meinem Sohn wohne ich in Freiburg im Breisgau, wo ich auch als Lehrerin an zwei Grundschulen arbeite. Wenn ich nicht schreibe, lese ich in meiner Freizeit gerne oder kümmere mich um mein Pflegepferd.

Erzähl uns was über deinen Roman!

ACHTUNG SPOILER ZU BAND EINS: Der am 30.04.2020 erscheinende Roman „Hekates Erbe – Der Schlüssel des Himmels“ ist die Fortsetzung von „Hekates Erbe – Der Schlüssel zur Welt“. 

Der Klappentext: 

Katharina, Milán und Joshua sind der Hölle entronnen, doch sie müssen mit dem begehrten Weltenschlüssel nach Heidelberg zurückkehren. Während Katharina von ihrer Großmutter heimlich zur Geisterjägerin ausgebildet wird, machen sich Joshua, Milán und Gábor mit dem Schlüssel erneut auf nach Frankreich. 

Sie lassen Katharina in trügerischer Sicherheit zurück, um endlich mehr über die Vorgänge innerhalb der Ghost Hunter Association herauszufinden. Doch die fremden Jäger wollen weit mehr als den Schlüssel. 

Sie machen weiter Jagd auf Katharina und ihre Familie. Als Gefangene im Pariser Hauptquartier hat Katharina nicht nur einige unerwartete Begegnungen, sie kommt auch der Enthüllung ihrer wahren Identität ein ganzes Stück näher. So sehr sie sich dagegen wehrt, Katharina hat längst eine Reise angetreten, die sie für immer verändert. Bald schon fegen die Reiter der Apokalypse über die Erde und die Zeit arbeitet gegen Katharina und ihre Freunde. 

Am Ende liegt es bei ihr und dem jüngsten Geisterjäger das Richtige zu tun. Eine falsche Entscheidung – und der Zorn des Himmels wird die Erde für immer vernichten.

Wieso hast du Deutschland als Setting gewählt?

Warum sollten unerklärliche Dinge nur in Großbritannien, den USA oder Frankreich passieren? In meiner Heimatstadt Heidelberg fand ich mit der Sage um den Geist der Seherin Jetta und den Wolfsbrunnen eine Sage für meine Wolfsjäger, auf dem Bergfriedhof fällt es mir allzu leicht, mir vorzustellen, wie viele Geister sich dort herumtreiben. Wir sehen sie nicht, doch meine Protagonistin Katharina kann es. 

Auch der Wald wirkt an manchen Tagen verwunschen und voller Geheimnisse. Das Übernatürliche könnte sich überall abspielen.

Wieso schreibst du gerade in diesem Genre? Könntest du dir auch vorstellen, in einem anderen Genre zu schreiben?

Neben Urban Fantasy schreibe ich seit einiger Zeit auch New Adult – Romane, habe aber noch keinen davon veröffentlicht. Am liebsten schreibe ich über Liebe und Freundschaft, ob mit oder ohne Übersinnlichem.

Wie bist du auf die Idee für dein Buch gekommen?

Ich stellte mir ein Mädchen vor, das durch den Wald spaziert, wie ich es selbst oft tue, und dabei einen Geist trifft. Sie reden miteinander, der Geist vertraut dem Mädchen ein Geheimnis an. Danach kamen die Ideen zu einem Plot sehr schnell. Ein schöner Zufall.

Wann hast du mit dem Schreiben angefangen? Und wie lange hast du an deinem Roman geschrieben?

Mit dem Schreiben von Romanen habe ich vor rund zehn Jahren angefangen. 

An „Hekates Erbe“ habe ich bis zur Fertigstellung der ersten Version ein Jahr gearbeitet, danach aber noch Änderungen vorgenommen, bis ich mich damit bei Verlagen beworben habe.

Wer ist dein größter Unterstützer in Bezug auf deine Karriere als Autorin?

Meine Familie, vor allem mein Bruder und meine Mutter. Mama liest fast alles, was ich schreibe als Erste. Auch eine gute Freundin von mir ist regelmäßige Testleserin und gibt mir gnadenloses Feedback. Das ist mir sehr wichtig. Im zweiten Schritt kommt dann das jeweilige Verlagsteam und meine AutorenkollegInnen, bei mir gerade vom Drachenmond Verlag. Hier finde ich immer ein offenes Ohr.

Was war deine Motivation mit dem Schreiben anzufangen?

Ich hatte Lust dazu und dank drei Monaten Wartezeit zwischen dem Ende meines Studiums und dem Beginn des Vorbereitungsdienstes auch den passenden Zeitpunkt erwischt, anzufangen.

War dir von Anfang an klar, dass du deinen Roman veröffentlichen möchtest? 

Bei „Hekates Erbe“, ja, bei vorangegangenen Projekten nicht.

Hast du noch weitere Romane bereits geschrieben oder vielleicht noch in Arbeit?

Auf dem Markt gibt es im Moment noch den Einzelband „Mein Herz in deiner Welt“ (romantische Urban Fantasy), der im Januar 2019 bei Hawkify digital veröffentlicht wurde. In der berühmten Schublade liegen noch vier Teile einer Urban Fantasy – Geschichte und drei New Adult – Romane, außerdem ein Jugendbuch (Urban Fantasy). 

Auch wenn nichts oder nicht alles davon jemals veröffentlicht wird, schreibe ich einfach gern.

Hast du ein paar Tipps für Hobbyschreiber oder zukünftige Autoren? 

Traut euch!

Selfpublisher oder Verlag? Welcher wäre dein Wunschverlag?

Mit „Hekates Erbe – Der Schlüssel des Himmels“ unternehme ich meine ersten Gehversuche als Selfpublisher, ziehe eine Veröffentlichung in einem Verlag aber eindeutig vor. Im SP muss man sehr viel selbst machen bzw. sich um jemanden kümmern, der Dinge wie Lektorat, Korrektorat, Coverdesign etc. übernimmt.

Der beste Verlag ist immer der, bei dem man seine Texte und sich selbst gut aufgehoben weiß.

Kann man in deinem Buch viele deiner eigenen Charaktereigenschaften wiederfinden?

Katharina und ich teilen eine Vorliebe für Musik aus den Achtzigern und sind richtige Leseratten. Mit Milán wiederum verbindet mich die Liebe zum Zeichnen, mit Joelle die zu Pferden und mit Gábor die zu Autos. Aber ich versuche immer, eigene Persönlichkeiten zu erschaffen. Mit den Figuren aus dem Hekate-Universum habe ich mich so lange beschäftigt, dass ich mich nicht wundern würde, sie auf der Straße zu treffen. 

Wie gehst du mit Kritik um?

Ist die Kritik konstruktiv, hilft sie mir, mich zu verbessern. Hier geht es vor allem um stilistische Fragen oder Figurenentwicklung etc. Natürlich kann man sich nicht jedem Leserwunsch anpassen und das würde ich auch gar nicht versuchen. Es ist ja immer noch meine Geschichte mit meinen Figuren. Geändert wird nur, was muss.

Von der Idee bis zum fertigen Buch – wie ist der Ablauf?

Mittlerweile schreibe ich vorher einen groben Plot auf einem Zettel, dann fange ich an zu schreiben und sehe mal, ob ich den Plot durchhalte oder sich unterwegs bessere Wege ergeben. 

Bin ich fertig, wird überarbeitet (Logiklöcher, Tippfehler usw.), dann geht es ans Exposé. Manche Autoren plotten so gut und halten sich vor allem an ihren Plot, dass sie das Exposé vorher schreiben können.

Mit Exposé und Leseprobe bewirbt man sich bei Verlagen und wird mit Glück angenommen. Bislang konnte ich dann wählen, wohin ich gehe. Natürlich nicht bei den Großen, aber bei Kleinverlagen.

Als ich eine Zusage vom Drachenmond bekam, habe ich mich zum Beispiel riesig gefreut und die Handvoll andere Angebote gerne ausgeschlagen. Es folgt ein Lektorat (in der Regel zwei Durchgänge), das Korrektorat und das Coverdesign und wenn alles fertig ist, die Veröffentlichung. 

Hat dich dieses Interview mit der Autorin neugierig auf “Hekates Erbe” oder eines ihrer anderen Romane gemacht? Dann schau doch einfach mal bei Facebook, Instagram oder beim Verlag vorbei! Oder hast du selbst vielleicht noch Fragen an die Autorin? Dann schreib sie gerne an, sie beantwortet bestimmt gerne deine Fragen!

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